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Background to Durch den Spiegel: The Wanderer
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THE BACKGROUND TO DURCH
DEN SPIEGEL: THE WANDERER
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Hella Kegler
(A poetic drama performed at theLilith Symposium,
Koln, l995)
George MacDonald's work exhibits a remarkable blending of intellectual
and poetical insights. This achievement, within the long tradition
of figurative writing concerned with ultimate issues, links his
work with this tradition, to which it is a substantial contribution.
For this reason, from the very beginning, a dramatic performance
was planned as an integral part of the Lilith Symposium.
On the one hand this play was planned to enliven the programme of
lectures, on the other it was also meant to give a different but
none-the-less deep access to MacDonald's work, alongside the lectures.
Several possibilities for dramatic creation suggested themselves:
the dramatization of stages of MacDonald's life, of parts of his
work, or of Lilith as a whole. After some thought and several
trials, we came to the conclusion that such a 'one-dimensional'
approach did not do justice to the complex plexus of literary tradition
and literary continuity into which MacDonald's work must be placed.
The motto of the Symposium, Durch den Spiegel, the step
'through the mirror,' suggested that the key- and leit-motif
should be the contact with the other world. Essentially,
the play was built up of scenes depicting a variety of threshold
experiences in diverse literary contexts. The basic pattern of the
romantic triad should shine through this sequence: the Golden Age,
the experience of its loss and the concomitant dispair, and finally
the dawn of hope and risk.
As well as the key scene from Lilith (Mr. Vane stepping
through the mirror), we chose excerpts of Celtic poetry (embedded
into the context of a contest of poets from R.L. Stevenson's
David Balfour); the search for Merlin from Robert de
Boron (this scene is reproduced below); John Keats's ballad "La
Belle Dame Sans Merci" compared with his relationship to Fanny
Brawne; Parsival's encounter with the Fisher King according to Chrètien
de Troyes (combined with an excerpt from T.S. Eliot's The Waste
Land spoken by the polar explorer Scott); and the appearance
of the White Goddess in S.T. Coleridge's The Ancient Mariner.
The growing isolation of man was reflected in scenes taken from
works by J.S. Le Fanu (Uncle Silas); Emily Brontë (Wuthering
Heights); Herman Melville (Moby Dick) and Kurt Vonnegut
(Player Piano).
To show both the outer narrative structures and the inner processes
of consciousness of these scenes they were partly performed on a
devided stage and with a double dramatic plot.
A hopeful, yet at the same time melancholy, prospect emerged with
the final scenes of the play: Harold Pinter's screenplay version
of "Turtle Diary," Ludwig Tieck's "Liebe läßt sich
suchen, finden. . .'' and finally, the paranormal experience of
the last appearance of John Hill MacDonald, described in the words
of Greville MacDonald.
Dramatic unity was obtained by the fluid transitions between the
scenes. This technique added a new dimension of meaning, reaching
beyond their original contexts. Corresponding to this was the juxtaposition
of English and German language, of music, text and dramatic action;
enhanced by the stage settings and costumes. In this way the audience
gained a wide panoramic view of the 'lonesome, houseless heath.'
3. Bild: Gauvin und Merlin im Wald von Broceliade
(Musik Les Mystercs des Voix Bulgares)
Merlin sitzt versteckt im Weißdornbusck Gauvin nähert sich auf
der Suche nach Merlin. sieht ihn jedoch nicht.
Gauvin (traurig): Was soll ich nur tun? Schon bald ist dic Jahresfrist
verstrichen und ich muß an den Artushof zurück und Merlin habe ich
noch immer nicht gefunden...Habe ich nicht an jeder Burg, in jeda
Stadt und in allen Dorfen nach ihm gefragt? Habe ich nicht in Wäldern
und Feldern nach ihm gesucht? Niemand konnte mir sagen, wo Merlin
ist. Sogar über das Meer bin ich gefahren um ihn hier im Wald val
Broceliande zu suchen.
Merlin ruft aus dem Busch nach Gauvin Gauvin dreht sich um,
sieht Merlin aber nicht.
Merlin: Gauvin, Gauvin, gräme dich nicht, denn alles geschieht,
was geschehen muß.
Gauvin:Wer spricht da mit mir und nennt mich beim Namen? Tritt
nur vor, der Kampf soll entscheiden, wer der Bessere von uns beiden
ist!
Merlin (schmunzelnd): Wie? Kennst Du mich nicht mehr, Gauvin? Hat
man mich am Artushof so schnell vergessen?
Gauvin: O, Merlin, jetzt erkeme ich Eure Stimme. Aber, ich bitte
Euch, tretet vor, so daß ich Euch sehen kann.
Merlin: Nein, das ist nicht möglich, niemals wirst Du mich je wiedersehen.
Ich werde nach Dir auch mit keinem Menschen mehr sprechen. Niemand
wird sich mir nähern und auch Du, Gauvin, wirst niemals wieder hierher
komman...
Gauvin: Aber, Herr...
Merlin (fahrt fort): Ich aber muß ewig hier bleiben und werde diesen
Weißdornbusch niemals mehr verlassen können. Nur diejenige, die
mich hier gefangen hält, die wunderbare Nimue, hat die Macht mein
Gefängnis zu betreten und mit mir zu sprechen.
Gauvin: Wie war es möglich, daß Euch, dem weiseseten Menschen,
ein solches Schicksal widerfahren konnte?
Merlin: Meine Liebe zu Nimue war stärker als alle meine Weisheit
und all mein Wissen von Vergangenheit und Zukunft. Ich liebe ie
mehr als mich selbst, und so lehrte ich sie, wie sie mich fesseln
könne und nun kann mich niemand mehr befreian.
Gauvin: Es grämt mich sehr, dies höran zu müssen. Doch was wird
König Artus sagen, es wird außer sich sein vor Kummer. In allen
Landen ließ er nach Euch suchen, deshalb kam ich auch hierher.
Merlin: Auch Artus wird mich nie wiedersehen, ebensowenig wie ich
ihn. Er wird lernen, diesen Kummer zu tragen... Nun aber, Gauvin,
mußt Ihr über das Meer zurück zum Hof reisen. Grußt die Königin
und den König von mir und auch alle Barone und Ritter. Erzält ihnen
allen, wie es um mich steht.
Gauvin: Ach, Merlin, nein...
Merlin: Lebt wohl, Gauvin, möge Gott den König und sein Reich behuten.
Gauvin:Merlin, Merlin, sprecht noch einmal...!
Merlin schweigt, Gauvin. nach einer Pause, wendet cr sich ab
und geht fort.
Merlin (allein): Beim zart-blühenden schönan Apfelbaum, der da
wächst im unbenen Land der Bäume; der Wildnis-Wanderer prophezeit
eine Geschichte, die kommen wird: Speere werden geschleudert von
denen mit tapfern Angesicht und vor den berühmten Heerführern wird
ein König sein mit einem Pferd von zerstörerischem Sprung, ein heidnischer
Herr; vor dem strahlenden Jüngling auf gewagten Reisen stehen die
Sachsen auf, die Posie blüht.
Der totwunde Stonewall Jackson wird von zwei Soldaten herangeschleppt.
Stonewall (in den Raum): Laßt uns den Fluß uberqueren und uns im
Schatten der Bäume ausruhen...
Er stirbr. Die zwei Soldaten schleppen den Toten fort
(Musik L'Homme arme)
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